Applizieren

Und schon wieder näht das Fräulein wohl oder übel von Hand. Diesmal geht es ums Applizieren. Sie näht nämlich wie angekündigt an ihrem Kissenüberzug mit dem schwarzen Schwan drauf. Als sie Anfangs die Idee hatte schwebte ihr etwas Patchwork-ähnliches vor, aber das wäre nochmals eine ganz andere Herausforderung gewesen all die Teile, die dann alle nicht symmetrisch und überhaupt unregelmässig gewesen wären, schön zusammenzusetzen das es passt und gut aussieht.

Aber dann hat sie beim Geschenk für ihre Geliebte auch schon die Augen und den Mund appliziert, mit sorgfältigen Stichen, und dabei gemerkt das sie das fast unsichtbar machen kann. Dazu hat sie zuerst noch Flieseline auf den Stoff gebügelt, das verhindert auch das er ausfranst und gibt ihm in den Ecken und Spitzen etwas mehr Halt.

Sie hatte auch überlegt ob sie den Schwan mit einem engen Zickzackstich applizieren sollte, aber das Fräulein traut ihrer Nähmaschine nicht genug, weil die doch eher störrisch ist, gerade wenn es darum geht langsam zu nähen. Die Elna wäre zwar überhaupt nicht störrisch, aber die braucht noch immer etwas zärtliche Pflege.

Und so näht sie denn von Hand, und die Stiche sind echt fast unsichtbar, und sie freut sich schon wenn das Kissen endlich fertig wird (das Kissen selbst hat sie schon vor Monaten gekauft). Im übrigen sieht das ganze so aus (der Schwan fertig ausgeschnitten und positioniert aber noch nicht festgesteckt oder gar genäht, das Ankh wird weggelassen, das Auge später als Stencil gemacht):

Der Schwan auf dem Kissenüberzug positioniert

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