68 cm

Das Fräulein hat wieder mal völlig faul ihr Blog und euch, ihre Leserschaft, vernachlässigt. Und das wo sie doch noch so viel vom WGT schreiben sollte, und am nähen ist sie ja auch schon wieder. Gestern, da muss sie auch zugeben das sie sich einen faulen Tag geleistet hat und viele Stunden gespielt hat statt zu arbeiten oder Blogeinträge zu schreiben. Aber was will sie auch machen, sie war voll vorbereitet um das Haus zu verlassen und den Stoffladen um die Ecke (also, die Strasse runter, dann rechts bis zur Kreuzung, über die Kreuzung und dort ist es links) da hat ein Platzregen eingesetzt, und das Fräulein ist zu hause geblieben. Der Regen hat dann zwischenzeitlich kurz aufgehört, aber bis sie ihre Stiefel an hatte war es schon wieder am regnen, und nachher war die Sache geschehen.

Heute hat sie nähtechnisch auch nicht viel mehr gemacht als zum Stoffladen gehen und die Stoffe mal vorwaschen, aber heute hat sie eine noch bessere Entschuldigung, sie musste sich nämlich um ihre Mutter kümmern die einen kleinen chirurgischen Eingriff über sich ergehen lassen musste.

Aber die vier Tage zuvor, da war sie äusserst tüchtig. Am Samstag hatte sie ja schon angedeutet das sie am arbeiten war, bevor der Schlaf sie überwältigte und sie nicht mehr weiter schreiben konnte. An dem Zeitpunkt hatte sie einen Stapel mit 40 Streifen Stoff, jeweils immer zwei davon zusammengesteppt. Dienstag Nacht sah das dann schon so aus:

Ein hübsches kleines Unterbrustkorsett, wieder mal mit Streifen. Dabei hatte das Fräulein doch schon lange genug von Streifen. Wer genauer hin guckt wird sehr schnell bemerken das das Korsett noch nicht ganz fertig ist, es fehlt nämlich an Ober- und Unterkante noch Schrägband um es zu versäubern. Und obwohl sie nun schon eine hübsche Sammlung an Materialien hat fand sie rein gar nichts was hier zufriedenstellend gewesen wäre.

Deshalb hat sie jetzt ein schönes Stück bordeauxrote Baumwolle aus dem sie das Schrägband formen wird. Dazu ein Stück weisse Baumwolle, welches zusammen mit dem Roten und dem Rest gestreiften Stoff einen passenden Stufenrock zum Korsett ergeben wird. Lediglich wie die Farben angeordnet werden sollen weiss das Fräulein noch nicht.

Das Korsett sitzt übrigens sehr bequem, sie hat es jetzt schon fünf oder sechs Stunden probegetragen obwohl es noch nicht ganz fertig ist. Sie hat sich dabei auf eine Taille von 68 cm heruntergeschnürt, was schon fast die 66 cm sind auf welche das Fräulein es mit diesem Stück abgesehen hat.

Das Fräulein weiss aber das manche hier es auch auf was anderes abgesehen haben als auf ihre Nähereien. Schliesslich hat sie schon seit längerem erwähnt das sie am WGT ein Korsett-Piercing tragen würde. Diese Nacht mag sie zwar nicht tiefer darauf eingehen, aber ein kleines Zückerchen will sie euch dennoch zeigen, einfach so zum geniessen. Das Foto geschossen und zur Verfügung gestellt hat Nebo von Natron und Soda.

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Noch 12 Tage

Das Fräulein ist kaum vom WGT zurück, ja auf eine Art noch gar nicht richtig zurück weil sie müsste ja noch darüber schreiben und Fotos sammeln, und da ist sie schon wieder unter Zeitdruck am nähen. In 12 Tagen heiraten nämlich zwei Freunde von ihr, und sie ist dann Trauzeugin. Und da muss sich doch auch was anständiges zum anziehen haben. Aber all zu spektakulär soll es auch nicht sein, sie will ja nicht die Braut ausstechen. Aber dann wird doch an zwei Tagen gefeiert und am zweiten dann auch schön dunkel, also muss es doch wieder etwas taugen.

Aber vor allem ist dies ein Projekt welches das Fräulein schon vor dem WGT hat nähen wollen, was aber zeitlich nicht mehr geklappt hat. Und irgendwie ist sie jetzt auch schon ziemlich unkohärent. Also sagt sie einfach mal gute Nacht.

Oh, was sie in den 12 Tagen nähen will ist ein Korsett und dazu ein oder vielleicht auch zwei Röcke. Sollte klappen.

Das Fräulein am WGT – Donnerstag

Das Fräulein sitzt gerade im Zug, kurz nach Basel auf dem Weg nach Genf. Einmal dort angekommen wird das WGT 2011 für sie endgültig vorbei sein, und sie wird sich in die Vorbereitungen für die Hochzeit ihrer Freunde Tanja und Chris stürzen. Dazu gibt es (endlich) ein neues Korsett und einen gerüschten Rock, aber dazu mehr später. Zuvor will sie einige Eindrücke vom WGT festhalten.

Wer schon am WGT war weiss wie schwer es ist die Atmosphäre am WGT zu beschreiben, weiss auch das es praktisch unmöglich ist einem Uneingewheiten zu erklären was den Charme vom WGT ausmacht. Das Fräulein wird sich deshalb auf Momentaufnahmen beschränken.

Das fängt schon auf der Hinfahrt an, beim ausschauen nach anderen voll beladenen Autos mit schwarz gekleideten Insassen. Um 13 Uhr schon in Leipzig wird das Fräulein zusammen mit ihrer Freundin Anja erst mal direkt bei ihrem Zuhause ausgeladen, praktisch gelegen am Tram 4 zum Bahnhof und Bus 70 zum Connewitzer Kreuz (von wo aus 11 und 31 zur Agra fahren). Franzi, ihre Gastgeberin ist Charmant mit schönen violetten Haaren und hat Sekt als Willkommenstrunk kalt gestellt. Ihre Wege kreuzen sich jedoch nur selten, Franzi arbeitet an einem der Of-Festivals, und das Fräulein ist natürlich auch meistens unterwegs.

Als nächstes bekommt das Fräulein einen Undercut verpasst und frischt im Gegenzug den von Anja auf. Danach wird etwas Essen eingekauft, beide leiden unter Schlafmangel und Unterzuckerung. Die ersten Eindrücke sind etwas eigenartig, das Fräulein ist hier an einem der grössten Höhepunkte in ihrem Kalender, und im Quartier ist die Stimmung nicht von einem normalen Donnerstag Nachmittag zu unterscheiden. Aber doch, dort wandert auch ein Grüppchen schwarzgekleideter durch die Strassen, und aus dem Tram steigen auch noch zwei aus.

Ganz durchbrochen wird diese Illusion von Normalität als die beiden (Anja und das Fräulein) zum Bahnhof fahren um Merle abzuholen, welche als dritte im Bund mit ihnen das Zimmer teilen wird. An der Tramhaltestelle ist die Plattform gefüllt mit schwarzen Wesen, an der Ampel noch mehr, es ist eine wahre Augenweide an verschiedensten Ausprägungen dieser einen Farbe. Mit Merle geht es zuerst zum Zimmer zurück und dann eiligst zur Agra, es ist schon 6 Uhr, die erste Band spielt in der Halle 4, und für das Bändchen anstehen müssen alle auch noch!

Zum Glück dauert das nicht lange, und dabei gibt es auch schon den ersten Höhepunkt, den Pfingstboten (das Fräulein hatte obwohl sie in einem Zimmer wohnte eine Obsorgekarte, inzwischen weiss sie aber das es den Pfingstboten auch zu kaufen gibt, sie wird das evtl. nächstes Jahr so machen). Der Pfingstbote, für die nicht eingewheiten, ist das Programmbuch zum WGT. Es ist über 200 Seiten dick, auf qualitativ herausragendem Papier gedruckt, durchgehend mit Hochglanzfotographien, und aufwendig gebunden (letztes Jahr in weissem Leder mit sowohl positiven wie negativen Prägungen, dieses Jahr in dunkelgrau, das Fräulein hat das Material noch nicht identifiziert, mit einer grossen 20 in römischen Ziffern aus einem silbrig glänzenden Gestein gefrässt mittig eingeklebt). Der Pfingstbote gibt zwar nicht die Stimmung vom WGT wieder, aber es zeigt dessen Einzigartigkeit gut.

Gleich darauf trudeln noch mehr Freunde ein die sich auf dem Zeltplatz heimisch gemacht haben. Von jetzt an alles was vor sich ging zu beschreiben würde die Kapazitäten des Fräuleins und ihres Telefons überfordern, schon am ersten Abend am WGT hat sie so viel erlebt, so viele Freunde getroffen, so viel getanzt wie sonst manchmal in Wochen oder Monaten nicht… Es ist ein wunderbar schönes Gefühl. Irgendwann nach dem letzten Konzert verliessen das Fräulein und ihre Freundinnen die Agra und machten sich auf den Heimweg. Treffend dekadent zu einem schwarzen Festival war ihr Taxi eine Limousine, und der Fahrer legte schwarze Musik auf, ein feines Zückerchen als Abschluss zum ersten Abend am WGT. Alle drei versanken dann auch sehr schnell in einen tiefen erholsamen Schlaf.

On The Road Again

Das WGT fängt zwar erst am Donnerstag an, aber das Fräulein ist schon seit sechs Stunden unterwegs. Die Reise vom äussersten Südwesten der Schweiz bis nach Leipzig ist einfach weit, da muss sie früh los. Lustig war die Ansage als sie mit dem Zug in Basel ankam, „City Nightline nach Mannheim, Leipzig: Gleis 9“. Das Fräulein hat Freunde aus ihrer Stadt die jetzt wohl in dem Zug sitzen, und sie wünscht ihnen gute Reise.
Sie selbst hat aber nicht den Zug genommen, sondern ist mit der S-Bahn und dem Bus zu ihrer Freundin Kandee gefahren, mit welcher sie in wenigen Stunden im Auto losfahren wird. Irgendwie vermutet das Fräulein das ihre Freunde im Zug die bequemere Fahrt haben, sie fährt einfach gerne Zug, aber sie glaubt nicht das sie mehr Schlaf kriegen werden.
Wie dem auch sei, das Fräulein war hoch erfreut das Kandee ihre Prioritäten teilt. Sie hatte nämlich noch nicht mal Zeit gehabt die Schuhe auszuziehen da hatte Kandee schon das Black Ice Korsett hervorgeholt und das Fräulein durfte es zur ersten richtigen Anprobe schnüren (Fotos gibt es wohl erst nach dem WGT). Und es sitzt wirklich ausgezeichnet, bloss die Träger müssen noch ein klein wenig gekürzt werden, aber das hatte das Fräulein ja vorgesehen. Sie fühlt sich gerade furchtbar Stolz auf ihre Arbeit – und staunt darüber wie klein die Taille von Kandee ist. Auch wenn sie so vielle Stunden an dem Korsett gearbeitet hat, über die Wirkung davon muss sie immer noch staunen.
Sie ist nun schon ein wenig enttäuscht das sie nicht dazu gekommen ist ihr eigenes Korsett zu nähen. Mit dabei hat sie nur ihr ganz erstes, welches zwar auch gut aussieht (findet sie zumindest), aber halt doch noch ein Anfängerstück ist. Damals (gerade erst vor einem Jahr) hatte sie sich noch auf die Materialien beschränkt welche sie vor Ort finden konnte, Plastikfischbein statt Stahl, und Schliessen kannte sie auch noch nicht. Und ganz algemein hatte sie halt damals erst wenige Monate Erfahrung im Nähen.
Aber die letzten sechs Wochen sind in Windeseile vergangen, und das Fräulein hat in der Zeit sehr viel genäht. Für alles hat es halt einfach nicht gereicht. Vor allem die letzten 48 Stunden waren wie ein Wirbelwind. Es gab noch so viel zu tun vor dem WGT, die verschiedensten Sachen mussten noch fertig gemacht werden, es war wirklich wild. Sogar im Zug hat sie weiter genäht und gebastelt, lauter Details noch verbessert.
Ob das Fräulein während dem WGT hier schreiben wird steht noch offen, sie hat ihren Laptop bewusst zu Hause gelassen (und schreibt hier auf ihrem Telefon). Sie weiss weder ob sie in Leipzig Internetanschluss haben wird noch ob sie Zeit und Lust zum schreiben haben wird. Für Jetzt ist sie einfach froh das all die Vorbereitungen abgeschlossen sind und sie das WGT nur noch geniessen darf. Sie wünscht allen LeserInnen die auch ans WGT kommen ein frohes Treffen, und allen die nicht kommen können ein frohes Pfingstwochenende.

Noch mehr Streifen?!!

Langsam mag das Fräulein keine Streifen mehr sehen, vor allem nicht schwarz-rote. Aber das hat sie nicht davon abgehalten für ihre Fingernägel nochmals auf das gleiche Motiv zurückzugreifen. Beim basteln hat sie dann aber auch zwischendurch ihre Sturheit verflucht wirklich alles bis ins letzte Detail perfektionieren zu wollen. Aber mit dem Ergebnis ist sie zufrieden, vielleicht noch eine zweite Schicht Decklack oben drüber, dann ist es gut. Natürlich sind es wieder falsche Nägel, so was auf ihren echten Nägeln basteln kann sich das Fräulein unmöglich vorstellen (verzeiht das billige Webcam Foto).

Fertig ist sie natürlich noch nicht, obwohl das WGT mit Riesenschritten näher kommt. Morgen muss sie schon fahren! Aber sie glaubt daran das sie noch alles fertig bringt. Ganz sicher! Sogar noch den Rock aus dem anruchigen Polyester.

Schreiben kann sie jetzt aber nicht mehr! Höchstens noch den Wetterbericht für Leipzig verfolgen.

 

 

 

Das war nicht geplant…

Also, einen Hut, daran mögen sich vielleicht manche Leser/innen erinnern, hatte das Fräulein schon mal als teil ihres WGT Outfits eingeplant gehabt. Dann hatte sie ihn aus Zeitgründen verworfen, aber inzwischen hat sie das Korsett ebenfalls aus Zeitgründen verschoben (das soll jetzt bis Ende Juni fertig werden), wodurch sie wieder ein paar Tage mehr hat vor dem WGT.

Mit solchen Umplanungen hat das Fräulein aber gerechnet, das ist in Ordnung. Aber womit sie nicht gerechnet hat als sie gestern am frühen Abend angefangen hat mit dem Zirkel Kreise auf ein Stück Papier zu zeichnen ist das hier (sie wollte echt bloss mal das Innenleben verleimen):

Keine 13 Stunden sind vergangen, und dazwischen hat sie auch noch 2 Mahlzeiten gegessen, weiter WGT Planung getrieben. und einer Freundin geholfen sich durch Webseiten von Luftlinien durchzuhangeln. Mal abgesehen vom üblichen Chatgeschehen und so.

Von der Konstruktion her ist er ganz ungefähr an die Dreispitz Anleitung bei Natron und Soda angelehnt. Nach der Anleitung hatte das Fräulein letzten Sommer schon einen Dreispitz genäht (und geleimt). Dar war jedoch wesentlich grösser (das Fräulein hat Hutgrösse 61) und mit viel breiterer Krempe. Dieser hier hat Grösse 51, und ist auch sonst in allen Dimensionen kleiner. Deshalb konnte das Fräulein ihn auch für alle ausser einer Naht in die Nähmaschine zwängen, auch wenn das zum Teil nicht sehr elegant aussah.

Es fehlen nur noch 3 Sachen. Erstens muss die Krempe noch gebügelt werden. Zweitens braucht er noch ein Hutband (das Fräulein glaubt zumindest das das so heisst). Und drittens muss innen drin noch ein Kamm befestigt werden damit sie ihn schön ins Haar stecken kann, denn von selber würde der Hut nie auf ihrem Kopf bleiben.

Schlaflos

Das Fräulein hat sich schon vor einer Weile schlafen gelegt, aber obwohl sie den ganzen Tag über müde und kaputt war kann sie jetzt nicht schlafen. Wer je mit dem Gefühl gekämpft hat weiss wie mies sich das Fräulein gerade fühlt. Aber den Schlaf erzwingen wollen, das geht kaum je, und das ist auch allen bekannt die mit Schlaflosigkeit kämpfen. Aber vielleicht hilft es ja mal hier ein paar Zeilen zu schreiben, und mit etwas Glück kann sie danach gut schlafen.

So mies wie sie heute drauf war ist sie auch gar nicht zum nähen gekommen, was das Fräulein auch noch extra frustriert hat. Das erst recht weil sie die letzten paar Tage wieder mal sehr gut voran gekommen ist, und die Zeit bis zum WGT schon so knapp ist. Dennoch hat sie heute nicht mehr geschafft als ein wenig in Photoshop an den fake Etiketten für die Schallplattenhandtasche zu basteln.

Die werden bei der Handtasche auf den seitlich angebrachten Schallplatten über die eigentlichen Platten geklebt, jeweils mit anderem Songlisting und Titel. Das ist natürlich „nur“ kosmetisch, aber das Fräulein will nicht unbedingt gross werben welche Platten sie in ihrer Pubertät vor über 20 Jahren gekauft hat (Bad – Michael Jackson *schäm*) und die guten Platten wollte sie nicht hierfür opfern auch wenn sie kaum je wieder einen Plattenspieler besitzen wird.

Abgesehen von den Etiketten ist die Tasche übrigens fertig. Dafür hat sie weit über 300 Löcher gestanzt, dabei stundenlang in die Flamme gestarrt, und die Platten nachher schön ordentlich vernäht. Der Versuch hatte nämlich gezeigt das die Verbindung mit Heissleim viel zu starr war, und eine Lösung mit Silikon oder wäre vielleicht flexibel genug gewesen, aber das Fräulein mochte nicht dafür Geld ausgeben wenn es möglicherweise nicht mal funktioniert hätte.

Inzwischen sieht das Fräulein überall nicht existierende Krabbelviecher rumkrabbeln, Hundertfüssler und solche Sachen, vielleicht kann sie bald schlafen.

Das Fräulein nahm also das extra feste Garn welches sie speziell zu diesem Zweck gekauft hatte und begann zu nähen. Dabei ist offensichtlich das kein gewöhnlicher Stich die Platten anständig zusammen halten würde, erst recht nicht wenn die Platten dann zusammengefaltet würden. Deswegen hatte sie sich auch schon länger den Kopf zerbrochen, und nach vielem geistigen ausprobieren einen Stich selbst entworfen von dem sie glaubt das er eigentlich halten sollte. Sie ist dabei froh das sie ein ausgeprägtes dreidimensionales Vorstellungsvermögen hat, denn sie kann den Stich weder in Worten richtig beschreiben noch wüsste sie wo auf dem Internet suchen um Anleitungen für solch spezielle Stiche zu finden.

Das Nähen ging dann aber ziemlich flott von der Hand, und dasselbe galt auch direkt danach wenn es darum ging die Platten mit der Tasche zu vernähen. Das Fräulein wünscht sich höchstens das sie ein klein wenig sauberer gearbeitet hätte, denn das ganze ergibt an der Tasche eine sichtbare Naht. Aber sie hatte zum Teil einfach zu viel Mühe mit der Nadel durch Zehn oder mehr (es waren überall mindestens Zehn Lagen, wenn man die innenliegenden Nahtzugaben mit zählt) Lagen Stoff hindurch auf das kleine Loch der Schallplatte zu treffen. Umgekehrt ist sie ziemlich Stolz darauf das die Form der Tasche trotz der vielen Verarbeitungsschritte immer noch sauber auf die Schallplatten passt, und im ganzen ist sie ziemlich stolz auf das (fast, fehlen ja noch die Etiketten) fertige Ergebnis.

Und jetzt will das Fräulein nochmals versuchen zu schlafen.