Das Fräulein schreibt wieder

Nach zwei Wochen endlich wieder! Aber was war denn los, hört sie euch schon rufen, und sie kann nur antworten „sehr viel!“

Da war zuerst mal die Hochzeit von ihren Freunden Tanja und Chris, an welcher sie als Trauzeugin dabei sein durfte. Die Hochzeit war wunderschön, und Tanja überstrahlte alle. Sie war so schön und glücklich. Auch hat sie ihr Hochzeitskleid selber genäht, und das war wirklich umwerfend!

Und wer genauer hinsieht erkennt das auch die Weste von Chris von den geschickten Fingern Tanjas stammt. Das Fräulein hat sich bewusst schlichter gekleidet, schliesslich wollte sie nicht Tanja die Show stehlen, das wäre äusserst unangenehm gewesen. Sie hatte deshalb das rot-weiss gestreifte Korsett genäht welches sie schon mal unvollendet vorgezeigt hat, und dazu gab es einen Stufenrock und ein kleines Täschchen welche die gleichen Farben und Streifen aufgriffen. Ein Halsband wäre dann auch noch dazugekommen, aber dem Fräulein fehlte ein Tag Zeit um das zu verwirklichen.

Leider hat das Fräulein gerade kein besseres Foto davon, aber die allermeisten Fotos waren ja auch logischerweise nicht von ihr. In dem Zusammenhang möchte das Fräulein nochmals anmerken das alle die glauben ein Korsettpiercing sei doch so Schmerzhaft doch bitte einen Tag lang ein Korsett tragen sollen, das ist viel schmerzhafter. Ganz zu schweigen von Schuhen mit Absätzen! Das Fräulein trägt solche echt nur in Ausnahmesituation.

Nach der Hochzeit war das Fräulein erst mal erschöpft, sie hatte ja auch zwei Wochen lang durchgearbeitet vorher. Aber lange ruhen konnte sie dennoch nicht, denn am Freitag musste sie schon wieder los damit sie am Samstag an einem Kongress interviewt werden konnte. Was im übrigen anscheinend ziemlich gut ankam. Das Fräulein hat es sich aber nicht nehmen lassen trotz der Ernsthaftigkeit des Anlasses ein wenig Spektakel zu machen, und wurde öffentlich mit Federn im Rücken verziert. Was übrigens auch viel weniger Schmerzen bereitet als die meisten Leute glauben.

Dazu trägt das Fräulein ihre Lack Sachen. Diese hat sie schon vor über einem Jahr fertig gestellt, sie gehören also zu ihren frühen Werken. Die überlangen Stulpen waren gar erst ihr zweites Projekt, und das Korsett (oder Korsage, wie man will) war auch ihr erster Versuch ein solches zu nähen. Dennoch findet das Fräulein das alles daran sehr tragbar ist, und am richtigen Anlass super zur Geltung kommt.

Ja, und nach dem Kongress in Duisburg gab es eine lange Heimfahrt, und dann brauchte sie noch etliche Zeit sich zu erholen. Wobei ob erholen hier das richtige Konzept ist weiss das Fräulein auch nicht, es ist eher eine Frage davon wie sie die ganze Freude welche ihre Gastgeber in Duisburg ihr geschenkt haben und immer noch schenken so verarbeitet das sie wieder nähen kann.

Und nähen muss sie, denn in 16 Tagen fliegt sie nach Berlin, und da will sie doch für ihre Gastgeber anständig gekleidet sein!

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