Ein klein wenig Burlesque

Endlich hat das Fräulein wieder mal etwas fertig genäht zum zeigen, und auch Fotos dazu gemacht. Der Rock ist der erste Teil von einem Burlesque angehauchten Outfit, als zweiter Teil kommt dann noch ein Korsett dazu. Und als krönendes Detail die supergenialen Lackstiefel von einer Freundin.

Aber genug der Worte, das Fräulein will Torchwood gucken! Und ihr könnt die Fotos gucken:

Ja, das Fräulein präsentiert sich wieder mal halb nackt.

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Trotz der Hitze

Die Hitzewelle soll laut Wetterbericht nur noch drei Tage dauern. Aber auch wenn das Fräulein glaubt bald werde sie schmelzen und von ihr würde nicht viel mehr übrig bleiben als eine Wasserlache mit ein paar Fettstriemen drin, so kann sie deshalb trotzdem nicht ganz Hitzefrei nehmen. Immerhin sind es nur noch drei Wochen bis sie in Nürnberg ganz viele Freunde und auch ein paar Gespiel/inn/en trifft. Und dazu soll sie dort auch noch auf einer Bühne vor Publikum auftreten.

Und da sie doch ein Outfit unmöglich mehrmals anziehen kann (nein, völlig unmöglich) muss sie bis dahin unbedingt ihr jetziges Werk beenden. Den Rock sollte sie dabei eigentlich heute fertig kriegen, an dem ist nicht mehr viel Arbeit. Das dazugehörige Korsett muss noch etwas warten, vor allem auf die Laune des Postboten, da etliches Material was sie dazu braucht noch in dessen Händen liegt.

Bis Nürnberg muss sie auch unbedingt ein anderen kleines Projekt nähen, und das Geschenk für ihren Neffen ist auch noch nicht fertig. Das Fräulein muss sich jetzt also aufraffen und trotz lähmender Hitze und Schmelzgefahr arbeiten.

Und für alle die schon lange mal wieder ein Foto sehen wollten, hier in rotem Satin und schwarzer Spitze das Hinterteil des Burlesque inspirierten Rockes:

Kochen kann sie auch!

Letzte Woche hatte das Fräulein Geburtstag, und wie es sich da gehört hat sie ein kleines Fest organisiert. Grosse Partys sind immer noch nicht ihr Ding, auch wenn die zwischendurch lustig sein können. Aber für sich selbst bevorzugt sie kleinere Feste, oder dann mit einer kleinen Gruppe gemeinsam an einem grösseren Fest zu feiern. Und deshalb hat sie nur mal einige wenige Leute zum Essen eingeladen.

Dabei hat das Fräulein natürlich davon profitiert das sie derzeit das Haus für sich alleine hat, und das das Haus einen schönen grossen Garten hat. Und da jetzt endlich Sommerwetter ist bietet sich das sehr gut an.

Wobei das schöne Sommerwetter schon fast wieder problematisch wurde, die Temperatur war letzte Woche jeden Tag über 35 Grad gestiegen (und soll weiterhin so bleiben). Da musste natürlich der Menüplan entsprechend angepasst sein. Zu trinken gabs deshalb Caipirinha auf viel Eis, und etwas ähnliches ohne Alkohol (das Fräulein ist ja brav und trinkt nicht, und das hatte sie in Berlin gekostet). Der ist dann auch sehr gut angekommen, so dass das Fräulein gegen ende des Abends in Verlegenheit kam weil sie kein Eis mehr hatte.

Gleich zur Ankunft hat das Fräulein auch ein Blätterteiggebäck nach eigenem Rezept gereicht, mit einer Bohnenpesto und frischem Gemüse drauf. So konnten die welche früher gekommen waren schon mal den ersten Hunger stillen, und hatten ein kleines Gegengewicht gegen den Alkohol. Als dann alle angekommen und sich niedergelassen hatten gabs zum Hauptgericht, noch immer sommerlich leicht, einen gemischten Salat mit in Rotwein geschmorten Pilzen und Brätlingen (die würde sie jedoch nächstes etwas deftiger würzen. Als Beilage dazu hatte das Fräulein frisches Focaccio gebacken.

Zur Nachspeise gab es dann, auch wenn einige Leser beim Stichwort Nachspeise an etwas anderes Denken (das ist ein Insiderwitz, entschuldigt), Mango- und Himbeersorbet garniert mit frischen Himbeeren und Mangoschnitzen.

All das ist bei ihren Gästen auch sehr gut angekommen, was das Fräulein natürlich sehr gefreut hat. Noch viel mehr hat sie jedoch gefreut das ihre Gäste alle einen vorzüglichen Abend hatten und sich blendend unterhielten. Und das ist an einem solchen Abend so oder so das wichtigste.

Das Fräulein ist ganz faul gewesen

Euch lieben Lesern sei entschuldigt wenn ich geglaubt habt das Fräulein sei gestorben, denn immerhin hat sie schon einen ganzen Monat nichts mehr in ihr Blog geschrieben. Ihr dürft jedoch aufatmen, gestorben ist sie nicht, sie war auch nicht einige Wochen im Koma im Spital oder ähnliches dergleichen, sie war vor allem unheimlich faul.

Ganz inaktiv war sie nicht, unter anderem war sie in Berlin und hat dort einen wunderbaren Kurzurlaub verbracht. Während sie in Berlin war hat sie auch viele von ihren selbstgemachten Outfits getragen, und sie hat auch eines speziell dafür genäht (das war jenes wofür sie die Ketten gesucht hat; sie hat auch welche gefunden).

Aber hauptsächlich war sie echt einfach faul. Sie ist viel zuhause im Garten rumgegammelt, hat fein für sich gekocht, und hat es genossen das Haus mal für längere Zeit ganz für sich zu haben.

Aber jetzt muss sie doch wieder was machen. Sie hat neues Korsettzubehör bestellt, und zum ersten mal auch ein Muster mit vier Schnitten (von Butterick, den von Laughing Moon hätte sie zwar auch gerne, aber zumindest auf deren Webseite müsste sie eine Kreditkarte haben um zu bestellen). Einen Schrägbandformer hat sie sich auch gleich mit bestellt. Und heute ist sie Stoff und Kurzwaren kaufen gegangen.

Und weil das Fräulein ziemlich gefrustet vom Gedanken war bei dem schönen Sommerwetter das hier (endlich) herrscht zum nähen in den Keller zu gehen. Deshalb hat sie heute auch ihr Nähzeugs inklusive Nähmaschine und Bügelbrett ins Wohnzimmer gezügelt. Schliesslich hat sie noch für zwei Wochen das Haus ganz für sich.