Das Monster in seiner vollen Pracht

Und hier ist es endlich, das Monster in seiner vollen Pracht ausgebreitet zum geniessen (klick macht gross).

Nachdem sie es eine Woche oder sogar 10 Tage beiseite gelegt hatte um an der Piratenjacke zu arbeiten hat das Fräulein nun endlich die Ösen eingesetzt und die Schnürung geschnürt. Sie hat schon gemeint jetzt sei sie wirklich endlich fertig damit, aber inzwischen hat sie festgestellt das noch ihr Label fehlt. Dann aber… …dann muss sie noch die Verpackung basteln und die Innenseite von Katzenhaaren befreien, und dann ist es dann wirklich vollbracht!

Und es ist wirklich ein Monster. Nicht nur wiegt es volle 800 Gramm. Nicht nur sind 7 Meter Stäbchen (vor allem Spiralfedern) darin verarbeitet. Nicht nur ist es die Nemesis von Steck- und Nähnadeln. Nicht nur ist es wesentlich grösser als alle anderen Korsetts welche das Fräulein bisher gemacht hat. Und nicht nur ist es von den Materialien her das teuerste welches sie genäht hat. Was es wirklich zum Monster macht ist der Gesamteindruck den es ergibt, gerade wenn man es in die Hand nimmt. Es fühlt sich nicht an wie weicher Stoff, es fühlt sich an wie schweres Leder. Wem es gerade an einem Kettenhemd mangelt dürfte es fast genau so gute Dienste leisten. Zusammengerollt dürfte damit auch jeder Angreifer in die Flucht geschlagen werden. Ein Monster eben.

Jetzt muss das Fräulein aber die kuschelige Wärme ihrer Bettdecke aufsuchen, morgen will sie „früh“ aufstehen und noch das letzte Stoffhaus im Ort aufsuchen, ob sie nicht dort noch ein geeignetes Futter für ihre Jacke finden könne. Und ihren Piercer sollte sie auch unbedingt mal sprechen.

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Eine kleine Liste

Es sind nicht mal mehr ganz 8 Wochen bis zum WGT, und das Fräulein hat noch so viel zu nähen! Damit sie selbst nicht komplett die Übersicht verliert und auch ein bisschen besser abschätzen kann wie sie drin liegt (und vielleicht Prioritäten setzen kann) will sie mal eine komplette Liste ihrer WGT-Projekte aufstellen.

  • Schallplattenhandtasche, Monster und Singletasche fertig machen – 1 Woche (die sind prioritär, da sind Deadlines drauf)
  • Die Galliano Jacke – 2 Wochen
  • Korsett dazu – 1 Woche
  • Rock und Handtasche dazu – 1 Woche
  • Rockabilly Kleid – 1 Woche
  • Schwarzes Kleid und/oder Accessoires, je nach Zeit und Wille – 1 Woche.

Die verbleibenden 5 Tage bis zur Abreise sollen für andere Aktivitäten/Projekte frei bleiben, gepackt werden muss ja auch noch, einen Konzertbesuch hat sie auch vorgesehen (Demented Are Go, mit den Hillbilly Moon Explosion als Vorgruppe), und demnächst steht ihre zweite Aufhängung an (morgen geht sie nochmals beim Piercer vorbei um die Details abzusprechen).

Der Zeitplan ist eng, aber das Fräulein denkt das solange sie nicht krank wird oder sonst ein grösserer unvorhersehbarer Zwischenfall eintritt sollte sie ihn einhalten können. Mehr Sorgen macht sie sich um das Material. Die Bestellung für den Stoff für Jacke und Korsett ist vorbereitet und wird morgen aufgegeben. Eine weitere Bestellung mit verschiedenen Metallteilen muss sie dringend aufgeben (inzwischen weiss sie wenigstens was sie alles braucht, und auch wo sie es kriegt). Aber das Futter für die Jacke hat sie noch nicht, und macht sich Gedanken wo sie es in der Form und Qualität die sie sich wünscht finden wird.

Und jetzt ist schon halb sechs, und das Fräulein hat grossen Hunger, deshalb beendet sie den Beitrag jetzt und sucht sich was zu essen, sonst kann sie nicht schlafen.

Ein Probeteil später

Hach, das Fräulein hat so lange nichts mehr geschrieben. Irgendwie war sie nicht sehr kommunikativ drauf, sie hat auch verschiedene wichtige Mails und Briefe nicht geschrieben welche sie hätte schreiben müssen. Bei ihrem Piercer war sie auch noch nicht, was doch ein wenig wichtig wird, schliesslich wird sie in 10 Tagen wieder an Haken aufgehängt. Dafür war sie beim Arzt, und beim Chirurgen, und beim Zahnarzt, und hat überhaupt sehr viele Termine wahrgenommen.

Auch beim nähen war sie nicht untätig. Das Monster – uhh, das Korsett – von welchem vor zwei Wochen berichtet hat ist fertig bis auf die Schnürung. Es ist ein echtes Monster, der Coutil ist dick und schwer, der Peaux de Peche eher noch dichter gewoben, so das er zwar weich aber sehr zäh ist. Dazu kommen ungefähr 7 Meter Stäbchen die das ganze verstärken. Zwei mal hat das Fräulein die Nadel kaputt gemacht weil sie nicht durch den Stoff kam, und das waren starke 90er Nadeln. Eben, ein Monster. Von der Haptik her ist das Monster kaum von Leder zu unterscheiden, obwohl es nur aus Baumwolle besteht.

Eingekauft hat sie auch viel. Wie schon angekündigt verschiedenes Korsettzubehör bei Vena Cava. Dann hat sie auf einem Frankreichausflug (wo sie Rhynn, eine alte Freundin, getroffen und nette Leute kennengelernt hat) 17 Meter Stoff gekauft: 10 Meter weichen Tüll, 2 Meter schwarze Spitze, und 5 Meter total von verschiedenen Polkadotstoffen. Gerade heute hat sie nochmals die örtlichen Stoffläden abgeklappert, aber leider nicht gefunden was sie gesucht hat (dafür ist sie mit 2 Coupons nach hause gekommen). Und weil sie nichts gefunden hat steht eine weitere Bestellung bei Vena Cava an (nochmals 3.5 Meter Stoff), und sie sucht immer noch nach einem Futterstoff (nochmals 2.5 Meter). Und das soll alles bis zum WGT verarbeitet werden!

Aber eigentlich wollte sie ja gar nicht von Stoffen, Monstern, oder Terminen erzählen. Sie hat nämlich gerade das zweite Probeteil ihrer Galliano Jacke fertig. Ja, das Teil welches sie schon im alten Jahr angefangen hat. Das Teil welches 63 verschiedene Schnittteile und keine Anleitung hat (es sind nur 38 Teile davon relevant, 13 sind redundant und 12 eine Option – aber das muss man selber entdecken). Das Teil welches in nur einer Grösse kommt – 66 cm Taille, 80 cm Büste.

Ach ja, und das ist des Fräuleins neue Schneiderbüste. Sie hat so weit sie erkennen kann nur einen eindeutigen Fehler gemacht, nämlich Teil 5bis (die halbrunde Schulterklappe) zu weit vorne angesetzt. Des weiteren ist aus den Schnitteilen und Photos nicht ganz klar erkennbar wie der untere Rücken angesetzt werden soll, es erscheinen mindestens zwei Varianten passend. Weil das Fräulein darunter einen Bustle Rock (sie hat keine Ahnung ob das wirklich heisst, aber weiss was sie machen will) tragen will hat sie sich für die Variante entschieden bei der das Teil weit und voluminös absteht. Den linken Ärmel will sie statt per Reissverschluss, was im Steampunk (auch wenn sie nicht eigenlich auf Steampunk zielt) etwas anachronistisch wäre, mit einer Schnürung schliessen. Die drei Gummibänder links am Körper will sie mit Bändern und Schnallen ersetzen. Und für den Stoff nimmt sie einen schweren festen Baumwollsatin der für Korsetts gedacht ist. Beim einkaufen Heute hat sie einen noch viel schöneren gefunden, genau so schwer, aber reine Seide. Bloss leider bei 60 Franken den Meter (50 Euro) völlig unbezahlbar.

Jetzt will sie die Jacke mal an der Büste hängen lassen und sich auf ein paar andere Projekte konzentrieren. Und mit ein wenig Glück kommt ihr dann auch die Inspiration dazu was sie noch in der Grösse ändern müsste.

Wieder mal in Schwarz

Welch Überraschung, das Fräulein arbeitet wieder mal in Schwarz, und es gibt wieder mal ein Korsett. Sie mag das halt, überhaupt mag sie gerne Korsetts nähen. Das ganze ist schon fast ein wenig zu einer Routine geworden, zumindest weiss sie inzwischen genug über was sie dabei macht das sie beim Arbeiten auf Details achten kann welche sie zuvor nicht beachtet hatte weil sie noch hauptsächlich mit dem „wie geht das überhaupt“ beschäftigt war. Manche Schritte, wie das Zuschneiden, sind schon fast Routine geworden.

Wenn alles, oder zumindest alles was zusammen den Körper vom Korsett ergibt, zugeschnitten ist sieht es dann so aus. Nicht ganz so sehr Routine ist in diesem Fall das Verarbeiten. Das Korsett besteht aus zwei Lagen Coutil und einer Lage – das Fräulein weiss nicht mehr als was er verkauft wurde, aber er ist dem Pfirsichhaut doch sehr ähnlich, bloss noch weicher, sie wird ihn also so nennen – Pfirsichhaut. Was die Stoffe gemeinsam habe ist, nebst der Farbe, das sie eher schwer sind, sehr dicht gewoben, überhaupt nicht nachgeben, und banal gesagt sehr kräftig sind.

Das gab dann beim nähen sofort deutliche Effekte. Bei der ersten Naht mit den drei Lagen Stoff hat ihre gute alte Elna über die Hälfte der Stiche ausgelassen. Inzwischen hat das Fräulein aber genügen Erfahrung das sie das Problem problemlos diagnostizieren konnte, es würde fast garantiert an der Nadel liegen, und weil sie eben eine neue Nadel eingelegt hatte müsste es an der Nadeldicke liegen. Ein kurzes Weilchen hat sie dann schon überlegt ob sie jetzt eine dickere oder eine dünnere Einsetzen müsse ohne das sie auf eine Eindeutige Antwort kam. Ganz pragmatisch hat sie es dann mit einer dickeren versucht, weil mit so viel festem Stoff würde eine dünne fast sicher früher oder später brechen, und wenn die dickere funktionieren würde dann wäre das Problem auch schon umgangen.

Jetzt näht sie also mit einer 90er Nadel, und das geht sehr gut was das Stiche auslassen angeht, dafür stösst sie zum ersten Mal so richtig an das Limit ihrer Nähmaschine. Drei Lagen vernäht sie Problemlos. Aber wenn sechs oder gar neun Lagen zusammenkommen dann muss sie manchmal am Handrad nachhelfen damit die Nadel durch den Stoff geht. An einer Stelle musste sie sogar direkt am Nadelhalter Druck dazufügen weil das Handrad durchgerutsch ist (aber da war die Schraube am Handrad wohl nicht ganz fest genug angezogen).

Auch das Zusammenstecken wird eine richtige Herausforderung, es ist ein Kampf die Stecknadeln durch die Lagen zu bringen, so das ihr Zeigefinger wehtut und wohl auch langsam eine Hornhaut entwickelt. Viele der Stecknadeln verbiegen sich auch, zum Teil so das sie nicht mehr benutzbar sind.

Das die Stoffe so fest sind, und die Verarbeitung so viel Mühe macht, freut das Fräulein aber. Die Freundin für welche das Korsett bestimmt ist beklagt sich immer wieder mal das nix was sie sich kauft robust genug ist. Das trifft nicht nur auf Kleider zu, sondern auch auf alle anderen Alltagsobjekte. Also näht das Fräulein dieses Korsett so stabil wie sie es nur hinkriegen kann. Sie näht auch alle irgendwie wichtigen Nähte doppelt (mit unterschiedlicher Stichlänge) damit es besser hält (jetzt versteht sie auch die alte Redewendung, doppelt genäht hält besser).

Inzwischen hat sie die erste Seite des Korsetts fertig zusammengenäht. Richtig fertig ist es natürlich noch nicht, da müssen noch viele Stäbchen und die Schliesse rein, und Schrägband auf die Ränder, und Ösen rein, aber zeigen will sie es dennoch schon.

In einigen Tagen soll es dann hoffentlich schon fertig sein. Inzwischen hat das Fräulein noch einen anderen Grund zur Freude, sie hat heute dank einem Hinweis auf NuS noch einen Shop mit Korsettzubehör gefunden, und dieser hat bei weitem die vollständigste Auswahl welche das Fräulein bisher gefunden hat. Preise und Qualität verglichen hat sie zwar noch nicht, aber schon nur wegen der Auswahl kann das Fräulein Vena Cava Design absolut empfehlen.

Selbsterkentniss und Schneiderpuppen

So, das Fräulein meldet sich mal wieder. Eigentlich hat sie diesen Eintrag schon vor eiber Woche schreiben wollen, aber irgendwie ist sie nie dazu gekommen (die Schuld einem gewissen Spiel zuzuschreiben wäre möglich, aber im Endeffekt sollte das Fräulein selber ihre Verantwortung übernehmen). Jetzt liegt sie aber in der Nachbarstadt bei einem Freund im Gästebett und kann nicht schlafen, also tippt sie mal einen Eintrag auf ihrem Handy (sie bittet um Verzeihung für etwaige Tippfehler).
Wie das Fräulein im letzten Beitrag erwähnte hat sie von ihrer Schwester eine Schneiderpuppe erhalten. Das Model ist eine Supa-Fit von — irgend einer Marke an welche das Fräulein sich nicht erinnern kann. Was ja nicht so wichtig ist. Auf jeden Fall ist es eine in der Grösse einstellbare Puppe, und zwar in der Grösse S (laut Anleitung gibt es noch „Pettite“ als kleinere Grösse).
Das Fräulein hat sie auf jeden Fall sofort mit Freude zusammengebaut (den Ständer zusammen- und den Körper drauf gesteckt) und angefangen an den Rädchen zu schrauben um die gewünschte Grösse zu erhalten. Die Rückenlänge richtig einzustellen war ein wenig ein Murks, vor allem weil sie dafür den Körper auf die maximale Länge strecken musste. Den Halsumfang musste sie nachmessen, der war dafür auch einfach einzustellen. Dann hat sie die Puppe aus ein paar Metern Entfernung betrachtet und hat einen kleinen Schock erlebt.
Den die Puppe ist viel dünner als das Fräulein sich in ihrem Selbstbild sieht. Die Puppe ist dünner als sich das Fräulein im Spiegel sieht.
Wer Erfahrung mit Essstörungen hat (andere Leute vielleicht auch) weiss sicher das viele Frauen ein verzerrtes Selbstbild haben. Das Fräulein hat selbst auch etliche Jahre mit Essstörungen gekämpft, und weiss das eigentlich sehr gut. Aber das liegt doch schon länger zurück, das Fräulein hat sich aus dem Sumpf herausgekämpft, und ihre Beziehung zu ihrem Körper ist um Grössenordnungen besser als damals. Und das Fräulein hat geglaubt sie hätte ein relativ korrektes Selbstbild.
Und dann sieht sie sich dank der Schneiderpuppe mal richtig von aussen, und jetzt muss sie ihr Selbstbild doch überarbeiten. Sie hat ja gewusst das sie schlank ist, aber jetzt versteht sie was ihre Freundinnen meinen wen sie sagen sie sei soooooooo schlank.

Erstes Accessoire zu den Handschuhen

Normalerweise, wenn man ein Outfit plant, fängt man mit einer allgemeinen Idee an, macht vielleicht ein paar Skizzen, sucht sich Stoffe dazu heraus, und fängt dann mit dem zentralen Teil an, der Robe, dem Mantel, wie auch immer. Und wenn man dann die wichtigsten Sachen fertig hat sucht oder fabriziert man noch ein paar Accessoires dazu und vervollständigt so das Ensemble.

Das Fräulein macht es anders, nicht immer, aber doch regelmässig. Den Petticoat hat sie genäht bevor sie irgend einen Rock dazu hatte, noch eine Idee was sie dazu nähen würde. Bei ihrem Outfit aus Lack hat sie mit den Armstulpen angefangen bevor sie überhaupt richtig nähen konnte (die waren ihr zweites Projekt überhaupt), dann etwas später das Halskorsett, und erst zum Schluss hat sie gedacht ein Korsett oder eine Korsage zusammen mit einem Röckchen könnte das ganze auch tragbar machen.

Und bei diesem Projekt hat sie mit den Handschuhen angefangen. Dabei hatte sie noch nichts konkretes im Sinn, es ging ihr vor allem darum zu sehen ob sie Handschuhe nähen könnte. Aber die Handschuhe sind schon nicht Allerweltskleidung, da braucht sie etwas passenden zum dazu anziehen. Aber vorerst hat sie davon nur ganz vage Vorstellungen von einem eleganten Kleid, und muss noch andere Sachen nähen bevor sie sich an das Kleid wagt, also hat sie was kleines dazu gemacht.

Die Schliesse hat sie schon vor längerem auf dem Flohmarkt gefunden, da muss noch ein passendes Kettchen dran. Die Stickerei hat sie ja schon besprochen. Ihre ersten Paspeln sind auch zu sehen, und im Innern ein hübsches kleines Futter.

Und vorhin ist noch des Fräuleins Schneiderpuppe angekommen, welche ihre Schwester in einem secondhand Laden gefunden hat. Davon später mehr.

Ein Stern für Inanna

Das Fräulein ist, auf eine eigene stille Art, religiös. Auf die Details ihres Glauben will sie hier nicht eingehen, aber in den Grundzügen ist sie Animistin und extrem Polytheistisch (sie kennt leider kein genaues Wort dafür, sie glaubt an alle Gottheiten). Sie glaubt jedoch auch das es im Alltag wenig Sinn macht sich in die Affären von Göttern einzumischen, und wenn jemand eine Gottheit anruft um einen Dienst oder eine Hilfe zu erbitten dann sollte der oder die auf sehr starke Medizin vorbereitet sein.

Dennoch mag das Fräulein einige Gottheiten mehr als andere, und ein paar wenige ganz besonders. Eris findet ganz eindeutig einen Platz in ihrem Herzen, das Feuer verehrt sie besonders (nicht einen Feuergott, sondern das Feuer an sich, hier zeigt sich der Animismus), und immer mehr schätzt sie Inanna für Ihre unbezwungene Eigenständigkeit.

Inanna wird oft dem Planeten Venus in Verbindung gebracht, in die Vereinigung von Morgen- und Abendstern in einem Gestirn. So wurde der acht-spitzige Stern zu einem ihrer Symbole.

Ein achtspitziger Stern ist natürlich ein relativ einfaches Symbol, und als solches kommt es in vielen Versionen vor, auch im Chaosstern den das Fräulein um ihren Hals trägt. Diese Version ist auf einer über dreitausendjährigen Stele erhalten, und das Fräulein hat dies als Vorlage für ihre Stickerei genommen.

Entstanden ist dann das hier daraus:

Einige mögen vielleicht sagen es sei schon fast ein Frevel das Symbol einer Gottheit als Verzierung an einer Tasche zu verwenden, erst recht wenn die Tasche ganz frivolen Zwecken dienen soll. Andererseits glaubt das Fräulein das die etlichen Stunden Handarbeit doch wieder von Hingabe zeugen.